Nackenschmerzen nach dem Schlafen?
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Nackenschmerzen nach dem Schlafen?

Autor: Judith Taudien Datum: Nov 24, 2022

Jeden Morgen nach dem Aufstehen erlebst Du dasselbe Szenario: Der Nacken spannt, die Schultern schmerzen, jede Bewegung tut weh. Nackenschmerzen nach dem Schlafen sind für viele ein alltägliches Problem.

Fast die Hälfte der Erwachsenen leidet im Laufe ihres Lebens irgendwann an Nackenschmerzen und Verspannungen. Ursachen können Fehlhaltungen bei der Arbeit oder beim Sport sein, aber auch ein falsches Kissen kann einen steifen Nacken verursachen.

Bei uns erfährst Du, wie Du durch die richtige Wahl des Kissens Deinen Schlaf verbessern und Nackenschmerzen bald hinter Dir lassen kannst.

Was sind Nackenschmerzen und woher kommen sie?

Dein Nacken ist ein komplexes Gebilde aus Muskeln, Nerven und sieben Wirbelkörpern. Er verbindet den Kopf mit dem Körper und hält den Kopf in aufrechter Position.

Nackenschmerzen sind meist das Ergebnis verschiedener Belastungen. Häufige Ursachen sind Muskelverspannungen durch falsches Sitzen, mangelnde Bewegung, Handygebrauch, Zugluft, seelische Probleme, Verschleißerscheinungen, Stress oder falsche Liegepositionen beim Schlafen.

Muskeln verkürzen und verhärten sich, gewohnte Bewegungen sind unter Schmerzen oft nur noch eingeschränkt möglich.

Akute und chronische Nackenschmerzen

Nackenschmerzen sind eine Sammlung von Beschwerden, von "steifem Hals" bis zu Taubheitsgefühl in den Armen. Sie werden in akut, subakut und chronisch unterteilt.

Akute Schmerzen dauern bis zu drei Wochen, subakute vier bis 12 Wochen, und alles über 12 Wochen gilt als chronisch. Plötzliche Nackenschmerzen mit begleitenden Symptomen wie Fieber, Schwindel oder Lähmungen erfordern sofortige ärztliche Untersuchung.

  • Akute Nackenschmerzen: Oft harmlos, verschwinden nach wenigen Tagen, können jedoch zu Fehlhaltungen führen.
  • Chronische Nackenschmerzen: Erfordern ärztliche Abklärung, um Ursachen zu finden und geeignete Therapie zu planen.

Nackenschmerzen am Morgen … ist Dein Kissen Schuld?

Morgens fühlt es sich an, als wäre man von einem LKW überrollt worden – Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich. Das falsche Kissen könnte der Übeltäter sein. Idealerweise sollten Kopf, Wirbelsäule und Becken in einer Linie sein.

Kissenoptionen im Überblick:

  • Nackenrollen: Geheimtipp gegen Verspannungen, sollten weder zu groß noch zu klein sein.
  • Nackenstützkissen: Besondere Form, können jedoch oft zu hoch und zu fest sein.
  • Seitenschläferkissen: Höhenverstellbar für Seitenlage, passend zur Schulterbreite.
  • Daunenkissen: Gemütlich, aber oft zu groß und bieten nicht ausreichend Stützkraft.

Ausführliches Wissen dazu findest Du in unserem Ratgeber: Unbekannter Übeltäter: Deshalb hast Du wirklich Nackenschmerzen.

Was für ein Kissen bei Nackenschmerzen?

Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Bett. Um Nackenschmerzen zu vermeiden, muss nicht nur die Matratze, sondern auch das Kissen stimmen. Das perfekte Kissen sollte drei Funktionen erfüllen:

  • während des Schlafes keine Schmerzen oder Verspannungen verursachen
  • sich gut anfühlen
  • keine schmerzhaften Körperhaltungen erzwingen

 

Mediziner empfehlen, bei Nackenverspannungen auf dem Rücken zu schlafen. Das richtige flache und stabile Kissen ist entscheidend.

Schlafpositionen im Überblick:

  • Rückenlage: Empfohlen für Nackenverspannungen, flaches und stabiles Kissen erforderlich.
  • Bauchlage: Nicht empfohlen, kann Nackenbeschwerden verschlimmern.
  • Seitenlage: Wähle die bequemste Schlafposition, ein anpassungsfähiges Kissen ist wichtig.

mySheepi: Das Kissen mit beweglicher Nackenrolle

Falls Du bereits vieles ausprobiert hast und dennoch morgens mit Nackenschmerzen aufwachst, könnte mySheepi die Lösung sein.

mySheepi Vorteile im Überblick:

  • Für alle Schlafpositionen geeignet: Trainiert die beanspruchte Nackenmuskulatur im Schlaf.
  • Integrierte, bewegliche Nackenrolle: Stützt den Nacken und passt sich der Liegeposition an.
  • Druckmassage: Entspannt die Nackenmuskulatur während des Schlafs.


    Und noch einen weiteren Vorteil bietet dir das mySheepi: Es passt sich Deinen Schlafgewohnheiten an. So individuell wie jeder einzelne von uns, ist nämlich auch das Kissen.

    Das bedeutet, Du kannst die Stärke der Füllung selbst bestimmen. Bist Du zum Beispiel Seitenschläfer und hast breite Schultern? Dann kannst Du Dein mySheepi stärker befüllen.

    Du schläfst auf dem Rücken und das Kissen muss flach sein? Dann nimm einfach etwas Füllung raus.

    Egal, ob Du beim Schlafen, die Seiten-, Rücken- oder Bauchlage bevorzugst, Dein Kissen sollte sich stets Deinen Bedürfnissen anpassen und nicht umgekehrt.

    Tipps für einen entspannten Nacken: Was Du sonst noch gegen Deine Nackenschmerzen tun kannst

    Wir kennen das alle. Zu viel Zeit am Handy verbracht, vielleicht in einer unbequemen Position vor dem Fernseher eingeschlafen oder Überstunden am Computer gemacht und schon straft uns der Nacken am nächsten Tag mit fiesen Schmerzen und Verspannungen.

    Wir haben ein paar Tipps für Dich zusammengestellt, mit denen Du Deine Nackenschmerzen in den Griff bekommen kannst.

      • Massage: Eine Physiotherapie-Massage kann verspannte Muskeln lockern und die Durchblutung fördern.
      • Bewegung: Sportarten wie Laufen, Wandern, Yoga oder Nordic Walking helfen bei Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen. Vorsicht bei sportlichen Aktivitäten, die den Nacken zusätzlich belasten.
      • Rückenschule: Durch gezielte Übungen wird eine starke Rücken- und Nackenmuskulatur aufgebaut. Zudem lernt man, rückenschonend zu sitzen und sich zu bewegen.
      • Lockerungsübungen: Setze Dich gerade auf einen Stuhl, senke das Kinn zur Brust und beuge den Kopf nach hinten. Wiederhole dies zehnmal für jeweils fünf Sekunden.


    Wer morgens schon mit Nackenschmerzen aufsteht oder während der Arbeit merkt, dass es in Schulter und Nacken unangenehm zieht, kann zur Entspannung kleine, einfache Lockerungsübungen einbauen.

    Setze Dich dazu gerade auf einen Stuhl und schaue geradeaus. Senke nun das Kinn langsam auf die Brust.

    Halte diese Position für mindestens 5 Sekunden. Anschließend den Kopf wieder heben und in die entgegengesetzte Richtung nach hinten beugen. Ebenfalls mindestens 5 Sekunden lang halten. Diese Übung solltest Du 10x wiederholen.

    Dann kannst Du besser (und vorallem schmerzfreier) in den Tag starten!

    Quellen

     




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